1:3 Niederlage in engem Spiel gegen Österreich

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Bild: Moritz Kaufmann / IFA


Die Schweizerinnen verlieren das zweite Gruppenspiel gegen Österreich mit 1:3 und müssen den Ausfall von Abwehrspielerin Rahel Hess nach einem unglücklichen Zusammenstoss hinnehmen.

Im zweiten Gruppenspiel dieser World Games kämpften die Schweizerinnen gegen Österreich um den Gruppensieg. Die Nationaltrainer Toni Lässer und Jogi Bork setzten dabei zu Beginn auf dieselben fünf Spielerinnen wie schon zum Start gegen die USA. Im Angriff liefen also Tanja Bognar und Sara Peterhans auf, die Mitte deckte Jamie Bucher ab und in der Abwehr spielten Fabienne Frischknecht und Rahel Hess.
In dieser Konstellation blieben die Schweizerinnen im ersten Satz über weite Strecken an den Österreicherinnen dran, mussten den Durchgang aber dennoch mit 9:11 verloren geben. In der Folge gerieten die Schweizerinnen im zweiten Satz ins Hintertreffen, woraufhin Lässer im Angriff Tanja Bognar durch Adéla Lang ersetzte. 8:11 lautete das Verdikt anschliessend in Durchgang zwei.

Unglücklicher Zusammenstoss
Im dritten Satz kehrten die Schweizerinnen dann zur Stammformation zurück. Doch just in diesem Durchgang prallten die beiden Kreuzlinger Abwehrspielerinnen Rahel Hess und Fabienne Frischknecht zusammen. Hess wurde dabei so unglücklich am Kopf getroffen, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. Ihre Position übernahm Noemi Egolf. Durch diesen unschönen Zwischenfall liessen sich die Schweizerinnen nicht aus dem Konzept bringen und verkürzten dank einem 14:12 auf 1:2 in den Sätzen.

Bild: Moritz Kaufmann / IFA


Wichtiger Satzgewinn
Für die grosse Wende reichte es dann aber trotz einer insgesamt guten Leistung nicht mehr. Die Österreicherinnen sicherten sich auch den vierten Durchgang. Diesmal mit 11:9. Damit ist klar, dass die Schweizerinnen in ihrer Gruppe den zweiten Rang belegen und im Halbfinal auf Brasilien treffen, das etwas überraschend gegen die Weltmeisterinnen aus Deutschland mit 3:1 gewinnen konnte.
Abwehrspielerin Sarina Mattle: «Es ist schade, dass wir dieses Spiel verloren haben. Wir haben aber gesehen, dass einiges möglich ist – vor allem im dritten Satz, den wir gewonnen haben. Das war wichtig für uns.»

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