Absage der WM in Jona ist aktuell kein Thema

von Fabio Baranzini / Swiss Fausball


Die Verantwortlichen der Frauen WM in Jona halten weiterhin an der Veranstaltung vom 13. bis 17. Juli fest und lancieren eine Crowdfunding-Aktion, um die noch fehlenden finanziellen Mittel für eine unvergessliche WM aufzutreiben.

Am Wochenende wurde bekannt, dass die Männer EM in Italien von Ende Juni nicht wie geplant durchgeführt kann. Ob sie abgesagt oder verschoben wird, ist aktuell noch nicht klar. Hat diese Absage Signalwirkung für die Frauen WM in Jona? «Nein», sagt Martin Grögli, Vereinspräsident des TSV Jona. «Eine Absage wie bei der Männer EM ist für uns aktuell kein Thema.»
Hauptgrund dafür ist die Tatsache, dass die Joner ihre Grossveranstaltung schon immer in verschiedenen Szenarien geplant haben. «Natürlich hoffen wir, dass wir vor Zuschauern spielen können. Wir haben unsere Veranstaltung aber so geplant, dass wir finanziell auch über die Runden kommen, wenn wir keine Einnahmen aus dem Catering und dem Ticketing generieren können. Deshalb blicken wir der WM noch immer positiv entgegen und sind guten Mutes, dass die WM in Jona stattfinden kann», sagt Martin Grögli.

Crowdfunding gestartet
Die Vorbereitungen für das Faustball Highlight des Jahres laufen in Jona auf Hochtouren. Aktuell steht für die Verantwortlichen vor allem der Austausch mit den Behörden im Zentrum. Dabei geht es um das Einholen der noch ausstehenden Bewilligungen und die Erarbeitung des Schutzkonzeptes in Zusammenarbeit mit dem kantonsärztlichen Amt des Kantons St. Gallen.
Zudem läuft seit wenigen Tagen eine Crowdfunding-Aktion. Das Ziel: 25'000 Franken. «Dank unseren grosszügigen Sponsoren sind wir finanziell sehr gut aufgestellt. Den letzten Beitrag unseres Budgets möchten wir nun noch via Crowdfunding generieren. Es würde uns sehr freuen, wenn alle Faustball-Fans, die sich über eine WM in Jona freuen würden, uns auch finanziell mit einem kleinen Beitrag unterstützen, damit wir eine unvergessliche WM auf die Beine stellen können.»

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