Auftaktsieg bei schwierigen Bedingungen gegen Argentinien

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Bild: Moritz Kaufmann / IFA


Die Schweizer Männer schlagen zum Auftakt der World Games die Argentinier mit 3:0. Allerdings hatten sie gerade im ersten Satz mehr zu kämpfen, als ihnen lieb war.

Die Startaufstellung der Schweizer bot keine Überraschungen. Wie an der EM liefen im Angriff Ueli Rebsamen (Service) und Raphael Schlattinger (Rückschlag) auf. Die Mitte übernahm Rico Strassmann und Cédric Steinbauer bildete das Abwehr-Duo gemeinsam mit Nicolas Fehr. Schon bald zeigte sich, dass die Bedingungen auf dem Hauptplatz äusserst schwierig waren. Obwohl die Temperaturen deutlich über 30 Grad lagen und mit Trockenbällen gespielt wurde, glich das Absprungverhalten eher nassen Verhältnissen. Nationaltrainer Oliver Lang erklärte es nach der Partie so: «Es ist ein wunderschöner Platz – fast wie in Wimbledon. Aber der Rasen ist extrem dicht und stumpf. Das führt dazu, dass die Bälle sehr schlecht abspringen und immer wieder durchrutschen, als wäre es nass. Das ist wirklich sehr speziell», so Lang.

Letztlich das bessere Team
Entsprechend entwickelte sich zu Beginn der Partie eine Serviceschlacht. Die Schweizer konnten sich dabei auf Ueli Rebsamen verlassen, der sein Team mit der Angabe im Spiel hielt. Gegen Ende des ersten Satz kam in der Abwehr Leon Heitz für Nicolas Fehr und trug mit einigen starken Aktionen dazu bei, dass die Schweiz Satz Nummer eins mit 12:10 gewinnen konnte.
In der Folge waren die Schweizer das bessere Team. Oliver Lang und Stephan Jundt nahmen noch zwei weitere Wechsel vor, so dass in der Mitte Silvan Jung zum Einsatz kam, und auf dem Flügel spielte zum Ende hin auch Geburtstagskind Luca Flückiger – er wurde 30 Jahre alt – für Cédric Steinbauer. Die Sätze zwei und drei gingen mit 11:6, 11:7 an die Schweiz. «Wir hatten unsere liebe Mühe ins Spiel zu finden und uns auf die Bedingungen einzustellen. Da müssen wir über die Bücher. Ich bin aber froh, haben wir gleich schon morgen die Chance dazu», so Luca Flückiger nach der Partie. Die Schweizer Männer messen sich morgen (18:15 Uhr Schweizer Zeit) mit Weltmeister und Titelfavorit Deutschland.  

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