Christian Götsch wird neuer U18-Nationaltrainer

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball


Der 42-jährige Christian Götsch aus Guntershausen bei Aadorf wird ab sofort neuer Nationaltrainer der U18 Männer. Er wird das Team gemeinsam mit dem bisherigen Co-Trainer Thomas Rüegsegger führen.

Andreas Steinbauer, Chef Leistungssport von Swiss Faustball, hat die erste von insgesamt fünf freien Trainerstellen bei den Schweizer Nationalteams füllen können. Christian Götsch wird ab sofort neuer U18 Nationaltrainer der Männer. «Ich bin hochzufrieden mit der Wahl von Christian. Sein Engagement und sein Leistungsausweis sind sehr gut – er ist der ideale Nachfolger von Fabio Kunz. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir mit der U18 Mannschaft in naher Zukunft weiterhin schöne Erfolge feiern können», so Andreas Steinbauer.

Gute Arbeit weiterführen
Christian Götsch ist seit 2016 Nachwuchstrainer beim FBV Ettenhausen in den Altersstufen U10 bis U16 und betreut seit vier Jahren auch die Thurgauer U14-Auswahl. Die Betreuung des U18 Nationalteams ist für ihn der logische nächste Schritt. «Nach der Arbeit im Verein und auf kantonaler Ebene kann ich nun schweizweit mit den besten Nachwuchsspielern zusammenarbeiten. Diese Aufgabe reizt mich sehr», so Christian Götsch, der am vergangenen Wochenende bereits das erste Stützpunkttraining besucht hat.
In den nächsten Tagen wird der bisherige Nationaltrainer Fabio Kunz sein Amt an seinen Nachfolger übergeben. «Ich will die gute Arbeit von Fabio weiterführen und auch von den bereits gemachten Erfahrungen des Staffs profitieren», so Götsch. «Ich will aber natürlich auch meinen eigenen Stil ins Team einbringen.» Der erste offizielle Zusammenzug findet im März statt. Dann steht für die U18-Jungs der traditionelle PISTE-Test auf dem Programm.

Immer noch vier Stellen offen
Die weiteren freien Trainerposten – das Trainer-Duo für die U21-Männer und für das A-Nationalteam der Frauen – konnte Andreas Steinbauer noch nicht besetzen. «Ich habe sehr viele Gespräch geführt in den letzten Wochen, habe aber leider viele Absagen bekommen», bedauert Andreas Steinbauer. «Wir werden weiter alles daransetzen, eine optimale Lösung zu finden. Mein erklärtes Ziel ist es, alle Stellen bis zum Final4 in der Halle besetzt zu haben. Dafür zähle ich auf das Engagement der Faustball-Familie in der Schweiz. Interessierte Personen können sich bei mir melden.»

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