Die Schweiz belegt Rang zwei am Dreiländerturnier

von Swiss Faustball


Zum Auftakt in die neue Saison hat die Männer Nationalmannschaft in Schlieren ein Dreiländerturnier bestritten. Hinter Weltmeister Deutschland belegten die Schweizer den zweiten Rang.

Der Auftakt ins Dreiländerturnier, das vom STV Schlieren organisiert wurde, gelang den Schweizern nach Wunsch. Gegen die amtierenden Vize-Weltmeister aus Österreich, gegen welche die Schweizer den letzten Ernstkampf im Final des Nationen Cups verloren hatten, konnten die Jungs der Nationaltrainer Oliver Lang und Stephan Jundt einen 3:1-Sieg feiern. Die Schweizer starteten mit Tim Egolf und Rückkehrer Ueli Rebsamen im Angriff in die Partie. In der Abwehr spielten Captain Nicolas Fehr und Luca Flückiger, die Mitteposition übernahm Silvan Jung.
Nach zwei gespielten Sätzen – 11:7, 10:12 – nahmen die Schweizer einen Wechsel im Angriff vor. Anstelle von Tim Egolf, der am Service nicht die gewünschte Wirkung erzielen konnte, kam Joël Fehr ins Spiel. In dieser Konstellation nahmen die Schweizer richtig Fahrt auf und konnten die folgenden beiden Sätzen mit 11:5 und 11:7 für sich entscheiden. Daran vermochte auch die Einwechslung von Österreichs stärkstem Angreifer Karl Müllehner im vierten Durchgang nichts mehr zu ändern. «Gegen Österreich haben wir alle ein super Spiel gezeigt. Darauf können wir richtig stolz sein», bilanziert Lang und hob insbesondere die Leistungen der Abwehrspieler Flückiger und Fehr, sowie vom eingewechselten Joël Fehr am Service hervor.

Sieben Satzbälle vergeben
In ihrem zweiten Spiel duellierten sich die Schweizer mit Deutschland. Sie liefen dabei in veränderter Formation auf im Vergleich zum Spiel gegen Österreich. Nachwuchstalent Cédric Steinbauer kam in der Abwehr zu seinem Länderspiel-Debüt im A-Nationalteam. Er lief an der Seite von Nicolas Fehr auf, in der Mitte spielte Rico Strassmann. Im Angriff kam das Duo Tim Egolf und Marcel Haltiner zum Zug.  
In dieser Formation vermochten die Schweizer gut mitzuhalten mit den Weltmeistern aus Deutschland. Im Verlauf des ersten Satz drehten sie einen zwischenzeitlichen 7:9-Rückstand und erspielten sich drei Satzbälle. Diese liessen sie ungenutzt verstreichen und mussten den ersten Durchgang mit 13:15 abgeben. Der zweite Durchgang ging dann mit 11:8 klarer an Deutschland. Dies veranlasste das Natitrainer-Duo Lang/Jundt zu einem Doppelwechsel im Angriff. Joël Fehr und Ueli Rebsamen kehrten aufs Spielfeld zurück. Auch im dritten Durchgang waren die Schweizer wieder sehr nahe dran am Satzgewinn. Diesmal waren es sogar vier Satzbälle, welche die Schweizer nicht verwerten konnten und den Satz letztlich mit 14:15 verloren. «Auch gegen Deutschland haben wir trotz der Niederlage eine gute Leistung gezeigt. Mit etwas mehr Glück hätte der erste oder der dritte Satz durchaus auf unsere Seite kippen können», zeigte sich Lang nach dem Spiel zufrieden. In der Endabrechnung belegten die Schweizer damit den zweiten Rang hinter Deutschland, das gegen Österreich mit 3:2 gewinnen konnte.


Resultate
Dreiländerturnier. Schlieren. Schweiz vs. Österreich 3:1 (11:7, 10:12, 11:5, 11:7), Österreich vs. Deutschland 2:3 (7:11, 11:7, 14:12, 7:11, 13:15), Schweiz vs. Deutschland 0:3 (13:15, 8:11, 14:15). – Rangliste: 1. Deutschland 2/4, 2. Schweiz 2/2, 3. Österreich 2/0.

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