Die Schweiz steht im EM-Halbfinal

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Die Schweizer Nationalmannschaft gewinnt ihre Viertelfinalpartie gegen Dänemark mit 3:0 und spielt damit heute Abend im Halbfinal gegen Österreich.

Der zweite EM-Spieltag begann für die Schweizer Nationalmannschaft relativ spät. Erst um 13:45 Uhr wurde das Duell gegen Dänemark als letztes Viertelfinalspiel der EM in Adelmannsfelden ausgetragen. Die Schweizer starteten im Vergleich zum Vortag mit einer komplett anderen Startaufstellung, um die Stammkräfte zu schonen. Rückschlag und Aufschlag übernahm anfänglich Christian Lässer, an seiner Seite spielte Marco Eymann und in der Abwehr liefen Joël Fehr, Luca Flückiger und Kenneth Schoch auf.
Die Schweizer brauchten zu Beginn der Partie ein paar Ballwechsel, ehe sie zu ihrem Spiel fanden und davonziehen konnten. Den ersten Satz gewannen die Jungs von Oliver Lang mit 11:5, den zweiten dann noch etwas deutlicher mit 11:4. Auch im dritten Durchgang, in dem Eymann den Service übernommen hat, waren die Verhältnisse schnell klar.  Gegen Ende des Spiels schlichen sich bei den Schweizern noch einige Unkonzentriertheiten ein, so dass Dänemark total acht Punkte verbuchen konnte.

Nervosität in der Abwehr
«Unsere Leistung war ok. Wir haben es geschafft, mehr oder weniger konzentriert durchzuspielen und haben in drei Sätzen gewonnen. Das ist die Hauptsache», so Christian Lässer. Etwas kritischer fiel das Fazit von Oliver Lang aus. «Mit der Leistung in der Defensive bin ich nicht zufrieden. Da hatten wir zu viele einfache Fehler drin. Da hat wohl die Nervosität eine Rolle gespielt», so der Nationaltrainer. «Vorne war die Leistung ganz in Ordnung. Das wichtigste Spiel steht aber erst heute Abend auf dem Programm. Dort müssen wir unsere Topleistung abrufen können.» Um 18 Uhr findet der Halbfinal gegen Österreich statt, gegen die man gestern in zwei Sätzen gewinnen konnte. 

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