Diskussionsloser 3:0-Sieg zum Auftakt für die Schweizerinnen

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Bild: Ines Maringer / IFA


Die Schweizer Frauen gewinnen ihr erstes Spiel an den World Games gegen die Gastgeberinnen aus den USA mit 3:0. Im Schweizer Team kamen alle Spielerinnen zum Einsatz, darunter auch die drei Debütantinnen Adéla Lang, Mirjam Schlattinger und Seraina Schenker.

Die Schweizerinnen starten gegen die USA in ihre ersten World Games. Alles andere als ein klarer Sieg gegen die Gastgeberinnen wäre einer grossen Überraschung gleichgekommen. Die Schweizerinnen starteten mit Tanja Bognar und Sara Peterhans im Angriff in diese Partie. Das Zuspiel übernahm Jamie Bucher und die beiden Kreuzlingerinnen Rahel Hess und Fabienne Frischknecht bildeten das Abwehr-Duo.
Die Schweizerinnen begannen konzentriert in diesem Spiel, das wegen des starken Regens am Vortag auf Court Nummer zwei statt dem Center Court ausgetragen wurde. Davon liessen sich die Schweizerinnen nicht aus dem Konzept bringen. Schnell legten sie mit 6:0 vor und gewannen den ersten Durchgang mit 11:2.

Alle Spielerinnen eingesetzt
Im zweiten Satz konnten die Amerikanerinnen zu Beginn dank cleveren Anspielen etwas besser mithalten und das Spielgeschehen bis zum 3:3 ausgeglichen gestalten. Dann zogen die Schweizerinnen, die mittlerweile mit Sarina Mattle an Stelle von Fabienne Frischknecht und Adéla Lang für Sara Peterhans spielten, dank vier Punkten in Folge davon. Beim Stand von 7:3 nahmen die Amerikanerinnen eine Auszeit, was das Schweizer Trainer-Duo Lässer/Bork zu weiteren Wechseln veranlasste. In der Mitte kam Noemi Egolf zum Einsatz und in der Abwehr feierte Mirjam Schlattinger – genau wie übrigens auch Adéla Lang – ihr Länderspiel-Debüt im A-Nationalteam. Auch in dieser Konstellation waren die Schweizerinnen klar stärker und holten sich Satz Nummer zwei mit 11:5.
Im dritten Durchgang kam auch die dritte Debütantin im Schweizer Team zu ihrem ersten Einsatz: Seraina Schenker übernahm die Position von Sarina Mattle. Im Angriff spielten im dritten Satz Sara Peterhans und Adéla Lang. Auch diese Wechsel hatten keinerlei Auswirkungen auf den Spielverlauf. Im Gegenteil: Die Schweizerinnen dominierten das Spielgeschehen weiterhin nach Belieben. Mit 11:2 ging der dritte Durchgang an die Schweizerinnen, die einen souveränen Sieg feiern konnten.

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