Ein klares Bekenntnis zum Leistungssport

von Swiss Faustball


Swiss Faustball hat im Januar eine Umfrage zur aktuellen Situation im Schweizer Faustballsport mit Fokus auf die nationale Elite lanciert. Die Ergebnisse wurden ausgewertet und liegen jetzt vor.

Die Umfrage von Swiss Faustball wurde im Rahmen der Strategie 2022 durchgeführt. Dies mit dem Ziel, eine Standortbestimmung der aktuellen Lage im Schweizer Faustballsport (Fokus nationale Elite) zu erhalten. Die Ergebnisse der Umfrage sprechen eine deutliche Sprache und lassen sich mit folgenden vier Kernaussagen zusammenfassen:

  • 100% der Befragten sind der Meinung, dass es für den Faustballsport in der Schweiz essenziell ist, bei den Männern und bei den Frauen eine starke Elite zu haben. Dies ist ein klares Bekenntnis zum Leistungssport und zur Professionalisierung des Leistungssports.
  • Die Befragten haben ebenfalls grossmehrheitlich (72%) angegeben, dass die Schweiz aktuell Gefahr läuft, den Anschluss an die internationalen Topnationen Deutschland, Österreich und Brasilien zu verlieren.
  • Daher sprechen sich die Befragten auch dafür aus, dass die Trainingsumfänge erhöht werden sollten (knapp 60%). Dies jedoch im Wissen darum, dass in einem solchen Fall die Belastung durch Beruf und Sport gross wird und deshalb Anpassungen der Verbands- und der Vereinsstrukturen nötig sind, um allfällige Kompensationen für den Leistungssport zu ermöglichen.
  • Ebenfalls klar zum Ausdruck gekommen ist, dass die Befragten der Meinung sind, dass die aktuellen Strukturen der Schweizer Vereine den höheren Anforderungen nicht mehr genügen (65%) würden. Dabei geht es um verschiedene Bereiche wie Nachwuchsförderung, die Breite an aktiven Spielerinnen und Spielern im Verein, sowie die fachlichen und sozialen Kompetenzen der Vereinstrainer und -trainerinnen.

Die Eckdaten zur Umfrage
Für die Umfrage von Swiss Faustball wurde eine repräsentative Auswahl an Kadertrainern der Nationalteams, Vertreter der Ausbildungskommission, Vereinstrainern der NLA-Teams, sowie Vereinspräsidenten und ehemalige Nationalspieler und -spielerinnen befragt. Insgesamt wurden 60 Personen befragt, wovon die Hälfte die komplette Umfrage ausgefüllt hat.

Die Ergebnisse dieser Umfrage werden wir in einem Interview mit Marketingchef Max Meili analysieren und einordnen. Dieses Interview erscheint in den kommenden Tagen.

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