Ein Rückkehrer, ein Debütant und viele bekannte Gesichter

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Bild: Mario Cibien / Swiss Faustball


Für die Schweizer Nationalmannschaft steht ein besonderes Jahr an: Mit der EM und den World Games stehen gleich zwei Highlights auf dem Programm. Der Auftakt ins neue Nati-Jahr markiert jedoch das Dreiländerturnier vom 9. April in Schlieren.

Die Nationaltrainer Oliver Lang und Stephan Jundt starten mit einem 21 Mann starken Kader ins Nationalmannschaftsjahr 2022. 14 dieser Spieler haben die beiden Nationaltrainer für das erste Highlight des neuen Jahres selektioniert, das Dreiländerturnier in Schlieren vom 9. April, wo sich die Schweiz mit Deutschland und Österreich messen wird.
Auf den ersten Blick bietet das Aufgebot wenig Überraschungen. Neun der zehn Spieler, welche mit der Schweizer Nationalmannschaft im letzten Herbst den zweiten Rang am Nationen Pokal geholt hatten, sind wieder mit dabei. Es sind dies die Angreifer Raphael Schlattinger, Tim Egolf, Joël Fehr und Dario Hofer, die Zuspieler Silvan Jung und Rico Strassmann, sowie die Abwehrspezialisten Leon Heitz, Yanick Linder und Nicolas Fehr. Der einzig Abwesende im Vergleich zum Nationen Pokal ist Christoph Mächler, der in diesem Jahr an den World Games verhindert ist und daher auch am Dreiländerturnier nicht mitspielen wird.

Comeback von Rebsamen
Bleiben also fünf Plätze, die Oliver Lang und Stephan Jundt für das Turnier in Schlieren noch zu vergeben hatten. Einer davon gehört Affeltrangens Angreifer Marcel Haltiner, der bereits im letzten Jahr zum Kader gehört hätte, dann aber verletzt ausfiel. Ebenfalls wieder mit dabei ist der Aargauer Abwehrspieler Luca Flückiger, der bereits verschiedene Grossanlässe mit dem Nationalteam bestritten hat.
Das gilt auch für den wohl bekanntesten Namen, der in diesem Jahr wieder neu auf der Kaderliste auftaucht: Ueli Rebsamen. Der langjährige Captain und 77-fache Internationale kehrt nach einer fast dreijährigen Verletzungspause in den Kreis der Nationalmannschaft zurück und wird versuchen, sich für die beiden Grossanlässe aufzudrängen.

Chance für Schmid und Steinbauer
Zudem geben Lang und Jundt in Schlieren zwei jungen Spielern die Chance, sich auf internationalem Parkett zu präsentieren. Es ist dies zum einen Abwehrspieler Luca Schmid, der bislang ein Länderspiel bestritten hat und im Hinblick auf die kommende Saison von NLA-Absteiger Walzenhausen zu Rickenbach-Wilen gewechselt hat. Und zum anderen der 20-jährige Cédric Steinbauer von Aufsteiger Affeltrangen. Er wird in Schlieren sein Debüt in der A-Nationalmannschaft geben.  
In Schlieren wird die Schweizer Nationalmannschaft bereits am Freitag, 8. April an einem Abendturnier mit sechs Teams teilnehmen. Die Schweizer Nati wird dabei zwei Equipen stellen, Deutschland, Österreich und Gastgeber Schlieren je eine. Komplettiert wird das Turnier von einem gemischten Team. Am Samstag findet dann das grosse Dreiländerturnier statt mit den aktuell drei besten Mannschaften aus Europa. Zum Auftakt spielt die Schweiz um 17 Uhr gegen Österreich. Im Anschluss duellieren sich Österreich und Deutschland und zum Abschluss spielt die Schweiz gegen Weltmeister Deutschland. «Für uns ist es grossartig, dass Schlieren einen solchen Anlass organisiert. Als Vorbereitung auf die EM und die World Games ist das eine sehr wertvolle Spielgelegenheit für uns», sagt Oliver Lang.

Weitere Spielgelegenheit
Nach dem Dreiländerturnier werden die Schweizer in Elgg am 23. April ein weiteres Länderspiel absolvieren. Dort wartet das Duell mit Italien. Bei diesem Länderspiel, sowie dem Turnier in Frauenfeld, das an Auffahrt stattfindet, werden Oliver Lang und Stephan Jundt auch die weiteren Spieler des 21-Mann-Kaders testen und anschliessend die Selektion für die EM und die World Games bekanntgeben.

Weitere Informationen zum Dreiländerturnier gibt es hier.

Zurück