«Ich bin überzeugt, dass wir insbesondere im Westen noch grosses Potenzial haben»

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball


Im kommenden März werden erstmals zwei Schulmeisterschaften ausgetragen. Eine im Osten und eine im Westen. Wir haben bei Pia Wolfensberger, der Verantwortlichen für die Schulmeisterschaften bei der AUKO, nachgefragt, was es damit auf sich hat.

Pia, im März wird erstmals auch eine Schulmeisterschaft im Westen durchgeführt – genauer in Neuendorf. Wie ist es dazu gekommen?
Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal mitgeholfen, die Schulmeisterschaft in Winterthur zu organisieren. Als ich gesehen habe, mit wie viel Spass die Kids dabei waren, hat mich das echt berührt und ich dachte mir: Das muss doch auch bei mir im Westen möglich sein!

Wie ging es dann weiter?
Im Osten bilde ich mit Elmar Bonetti und Markus Fehr das OK der Schulmeisterschaften. Mir war klar, dass ich auch im Westen ein Team brauche, um diesen Event auf die Beine zu stellen. Mit Seraina Schenker und Simone Gaugler Nachwuchsverantwortliche von Faustball Neuendorf habe ich zwei Unterstützerinnen gefunden, die sofort bereit waren, gemeinsam mit mir und der AUKO die Schulmeisterschaften im Westen durchzuführen.

Wann und wo finden denn nun 2022 die Schulmeisterschaften statt?
Die Schulmeisterschaft im Westen findet am Mittwoch 9. März (nachmittags) in der Dorfhalle Neuendorf statt (Chäsiwäg 20). Die Schulmeisterschaft Ost wird am 16. März (nachmittags) in der Eulachhalle Winterthur (Wartstrasse 73) ausgetragen.

Welches Ziel verfolgt die AUKO mit den Schulmeisterschaften?
Wir wollen den Faustballsport bekannter machen. Ich bin überzeugt, dass wir insbesondere im Westen noch grosses Potenzial haben. Mit den beiden Schulmeisterschaften wollen wir Schülerinnen und Schüler dazu bringen, dass sie erste Erfahrungen im Faustballsport machen und idealerweise «hängen» bleiben.


Wie schafft ihr es, dass die Kids «hängen bleiben», wie du es eben genannt hast?

Damit das gelingt, müssen die lokalen Vereine mitziehen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Beispielsweise können die Vereine vor den Schulmeisterschaft in ihrer Gemeinde ein Schnuppertraining anbieten, damit die Kids im Turnunterricht schon mal Faustball gespielt haben. Dadurch melden sich hoffentlich vermehrt Schülerinnen und Schüler für die Schulmeisterschaften an. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Vereine einen Betreuer oder eine Betreuerin stellen, die an den Schulmeisterschaften mithilft, Teams zu coachen. Und zu guter Letzt ist es natürlich wichtig, dass die Vereine kurz nach den Schulmeisterschaften ein Schnuppertraining anbieten, dass all diejenigen Schülerinnen und Schüler besuchen können, die während den Schulmeisterschaften Spass hatten am Faustball.

Gibt es bei den Schulmeisterschaften 2022 Änderungen im Vergleich zu diesem Jahr?
Es gibt eine Sache, die wir angepasst haben. Wir haben die Teamgrösse von drei auf zwei reduziert. So kommen die einzelnen Teammitglieder noch mehr zum Spielen. Und das ist ja schliesslich das wichtigste: Die Kids sollen Spass am Faustballspielen haben.

 

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