Internationale Weltklasse am Obersee Masters in Jona

zur Verfügung gestellt

Am Wochenende laden die Faustballer des TSV Jona zum traditionellen Obersee Masters im Grünfeld. Auch bei der 54. Ausgabe des als IFA World Tour Major kategorisierten Turniers stehen sich über 80 Mannschaften aus dem In- und Ausland gegenüber. 

Faustball. – Auch in diesem Jahr organisiert die Faustballabteilung des TSV Jona das eigene Turnier, welches seit mehr als 50 Jahren ein fester Bestandteil in der vereinseigenen Jahresplanung ist und zudem als traditioneller Auftakt der Schweizer Turnierserie in den Internationalen Sommer-Terminkalender gehört. Erfreulicherweise kann das Organisationskomitee bei der diesjährigen Auflage ein illustres Teilnehmerfeld aus insgesamt sieben Nationen aus Europa und Südamerika im Joner Grünfeld begrüssen, wobei die angemeldeten 85 Frauen- und Männermannschaften nur knapp unter der letztjährigen Rekordmarke liegen.

Fixer Bestandteil IFA Fistball World Tour
Natürlich ist das Joner Obersee Masters auch bei seiner diesjährigen Ausgaben Bestandteil der im letzten Jahr etablierten weltweiten Turnierserie für Klubmannschaften, die IFA Fistball World Tour. Partizipierende Mannschaften können somit auch in Jona wieder Punkte für die Turnier-Weltrangliste sammeln. Das internationale Obersee Masters in Jona gehört aufgrund seines Prestiges, der Grösse und der internationalen Klasse zu den Turnieren der höchsten Major-Kategorie – vergleichbar mit den Grand Slams beim Tennis.

U21-Europameisterschaften und Herren-Länderspiel als Highlights im Rahmenprogramm
Nachdem bei den Frauen die Weltmeisterschaften in Linz gerade erst beendet wurden, richtet sich der Fokus nun auf die noch ausstehenden Europameisterschaften der U21-Junioren und Männer. Die Turnus-gemäss in der Schweiz stattfindenden „EFA 2018 Fistball U21 Men's European Championship“ werden in diesem Jahr von TSV Jona ausgerichtet und sind in das Obersee Masters eingebettet. Neben der Vorrunde am Freitag, folgen am Freitagabend das Halbfinale sowie als grosses Highlight das Finale um den Kontinentalen Titel am Samstagabend. Der Center Court im Joner Grünfeld wird den teilnehmenden Nationen dabei einen angemessenen Rahmen und eine hoffentlich grosse Zuschauer-Kulisse bieten. Zusätzlich zur Europameisterschaft der U21-Junioren findet am Freitagabend ein Test-Länderspiel der Männer zwischen Deutschland und der Schweiz statt. Beide Nationen haben ihren endgültigen Kader für die bevorstehende Männer-Europameisterschaft, welche Ende August in Deutschland durchgeführt wird, bereits nominiert und die jeweiligen Nationaltrainer wollen eine erste Standortbestimmung bornehmen. Aufgrund der Tatsache, dass sich diese beiden Länder in den vergangenen Jahren in nahezu jedem grossen Finale – meist mit dem Sieger Deutschland – gegenüberstanden, wird es also spannend sein zu sehen, ob es dem Swiss Team gelingt den nördlichen Nachbarn endlich wieder einmal zu bezwingen. Weitere Besonderheiten sind neben der bereits dritten Teilnahme der Belgischen Nationalmannschaft auch die Tatsache, dass mit Teams aus Argentinien, Belgien, Brasilien, Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz erneut eine hohe Anzahl von sieben Nationen im Einsatz  sind.

Erneut starke internationale Herrenkonkurrenz
Am prestigeträchtigen A-Turnier kämpfen insgesamt 24 Top-Teams an zwei Turniertagen um den Sieg. Wie bereits im Vorjahr ist die Favoritenrolle auch in diesem Jahr im Vorfeld nicht gänzlich bestimmten Teams zuzuordnen, da sich eine Vielzahl von Mannschaften berechtigte Chancen auf die Teilnahme an der Finalrunde ausmachen kann. Aus Brasilien treten mit Duque und Merĉes zwei spielstarke Teams an, welche sich zur Zeit auf Europa-Rundreise befinden. Aus Österreich haben zwei Mannschaften ihre Teilnahme zugesichert, wobei sich darunter auch der aktuelle Hallen- und Feld-Staatsmeister Vöcklabruck befindet. Komplettiert wird das Feld der Vertreter der österreichischen Landesfarben durch den TV Enns. Aus Deutschland empfängt man neben zwei Teams der Nationalmannschaft, welche das Obersee Masters als Vorbereitung für die Heim-Europameisterschaft Ende August nutzen, auch zahlreiche Bundesligisten. Diese stammen aus dem gesamten Raum der Republik und umfassen die Erstligisten Berlin, Calw, Hagen, Kellinghusen, Offenburg und Vaihingen/Enz. Neben diesen Vertretern der 1. Bundesliga  kommen mit der Berliner Turnerschaft, Eibach, NLV Vaihingen, Ohligser TV, Stammheim, Unterhaugstett und Waibstadt auch noch weitere ambitionierte, junge Teams aus dem nördlichen Nachbarland an den Obersee. Aus internationaler Sicht wird das Feld vom italienischen Meister SSV Bozen komplettiert. Neben der internationalen Konkurrenz kämpfen auch zahlreiche Teams der Schweizer Nationalliga A im Rahmen des Turniers um eine bestmögliche Platzierung. Sicher berechtigte Hoffnungen auf eine vordere Platzierung dürfen sich Vize-Weltpokalsieger Wigoltingen und die Elgg-Ettenhausen machen aber auch Rickenbach- Wilen wird seine Klasse in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld beweisen können. Auf das Auftreten des TSV Jona darf man gespannt sein, denn nach einer bisher ausgeglichenen verlaufenen Saison möchte man das Heimturnier als Vorbereitung für bevorstehende entscheidende Schlussphase der NLA-Qualifikation nutzen.

Internationale Vereins- und Nationalmannschaften prägen das Frauen-Teilnehmerfeld
Das Frauenturnier hat sich in den vergangenen Jahren äusserst etabliert und kann sich mittlerweile zu Recht als das am weltbesten besetzte Turnier in dieser Kategorie bezeichnen. Trotz der erst vor einer Woche in Österreich ausgetragenen Frauen-Weltmeisterschaften, kann das Obersee Masters mit 24 Mannschaften aus vier Nationen sowohl quantitativ als auch qualitativ mit einer ansprechenden Besetzung aufwarten. Zum Favoritenkreis zählen aus Schweizer Sicht sicherlich das als amtierender Schweizer Meister antretende Heimteam des TSV Jona. Zudem nehmen auch noch die NLA-Teams aus Diepoldsau, Kreuzlingen und Oberentfelden-Amsteg am Turnier teil. Aus Deutschland geben sich zahlreiche Mannschaften aus Nord- und Süddeutschland die Ehre, weshalb diese Nation mit insgesamt vierzehn Teams – nahezu ausschliesslich Bundesliga-Mannschaften – den Grossteil des Feldes sowie einige Turnierfavoriten um die deutschen Top-Teams aus Ahlhorn, Calw und Dennach stellt. Die spielstarken brasilianischen Teams fehlen dieses Jahr and stattdessen sorgen zwei argentinische Spitzenmannschaften für das gewohnte südamerikanische Flair. Die andere Hälfte der Wettbewerber setzt sich aus insgesamt vier spielstarken österreichischen Mannschaften zusammen, welche aller Voraussicht nach ebenfalls berechtigte Ambitionen auf die vorderen Ränge haben. Es bleibt also abzuwarten welche Mannschaft sich in diesem illustren Teilnehmerfeld am Ende durchsetzen wird.

Alle weiteren Informationen gibt es hier.

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