Internationales Turnier in Schlossrued: Kann Gugerli Deutschland narren?

von Wolfgang Rytz / zur Verfügung gestellt


Beim 13. internationalen Faustballturnier auf dem Sportplatz in Schlossrued zeichnet sich zwar ein deutscher Sieger ab. Doch Oberentfeldens Altmeister Dominik Gugerli wird ein Wörtchen mitreden, welches Team sich durchsetzt. «Weltklasse in Schlossrued» steigt am nächsten Donnerstag.

Gugerli, der ehemalige Faustballinternationale aus dem Freiamt, der mit Ausnahme einer Phase in Widnau seine Karriere beim Faustballcenter Oberentfelden absolviert hat, spielt auch mit 39 Jahren immer noch auf einem hohen Level. Das beweist er in dieser Saison zum wiederholten Mal als Notnagel in Oberentfeldens erster Mannschaft.
Am internationalen Turnier in Schlossrued hat sich der Routinier längst einen Namen geschaffen als Favoritenschreck. Dabei spielt «Guge», wie ihn seine Faustballfreunde alle rufen, jeweils als Verstärkung beim deutschen Bundesligateam Vaihingen/Enz. Das Finalspiel 2017 mit Dominik Gugerlis grosser Show gegen Österreichs U21-Nationalteam ist noch allen Zuschauern in bester Erinnerung.

Neues Team, bekannte Situation
Corona und das zunehmende Alter von Gugerlis deutschen Faustballfreunden haben auf dieses Jahr hin die Ausgangslage verändert. Zusammen mit Hauptangreifer Kolja Meyer führt «Guge» ein Team des VfB Stuttgarts an, einem benachbarten Verein von Vaihingen/Enz. Die Aufgabe für Publikumsliebling Gugerli wird in diesem Jahr extrem schwierig. Ob der Ostschweizer Cyrill «Fausto» Schreiber Unterstützung leisten wird, ist noch nicht definitiv, wäre aber eine zusätzliche Attraktion in Schlossrued.
Im zweiten Halbfinal kommts nämlich zur Begegnung gegen das Team Deutschland, das sich aus jungen Nationalspielern zusammensetzt, die sich im Team des Weltmeisters für grössere Aufgaben aufdrängen wollen. Aber genau diese Aussenseiterrolle gegen jüngere Spieler behagt, ja reizt Gugerli; für Spannung ist also gesorgt.

Im ersten Halbfinal um 17.30 Uhr trifft das Solothurner Nationalliga-A-Team von Neuendorf auf den Deutschen Bundesligisten TV Unterhaugstett. Eine Schweizer Finalqualifikation wäre zumindest eine leise Überraschung.

Kein Rahmenprogramm
Weil der organisierende Turnverein STV Schlossrued beim diesjährigen Turnier um den Pokal der Raiffeisenbank Reitnau-Rued coronabedingt auf ein Rahmenprogramm verzichtet, beginnt das Turnier am 12. August erst um 17.30 Uhr. Dann folgt nach jeder Stunde ein weiteres Spiel. Somit steht der Final über vier Gewinnsätze um 20.30 Uhr auf dem Programm. Die beiden Halbfinalpartien sowie das Spiel um Rang 3 werden auf drei Gewinnsätze gespielt. Zuschauer sind bei freiem Eintritt ohne Begrenzung zugelassen.


Zeitplan

17.30 Uhr: TV Unterhaugstett (De) – FB Neuendorf (Sz)
18.30 Uhr: Team Deutschland – VfB Stuttgart (De)
19.30 Uhr: Spiel um Rang 3
20.30 Uhr: Final
anschliessend Rangverlesen

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