Jona behauptet sich trotz ungewohnter Eigenfehler

von Swiss Faustball

Die Frauen des TSV Jona wurden nach einer überlegen geführten Qualifikationsphase ihrer Favoritenrolle in der finalen Ausmarchung vollauf gerecht und gewannen das Endspiel gegen Schlieren verdient mit 3:0.

So einseitig, wie es das Resultat vermuten lässt, verlief das Final allerdings nicht. Vor allem im ersten und letzten Satz stiessen die Jonerinnen auf starke Gegenwehr. Zudem leisteten sie sich ungewohnte Eigenfehler. So liessen sie den Gegner im ersten Satz nach einer 10:7-Führung zum 10:10 ausgleichen, ehe ein Service-Ass von Janine Stoob und ein durch Celina Traxler überlegt abgeschlossener Angriff zum 12:10-Satzerfolg führten.

Schlieren vergibt Satzball

Zu Beginn des zweiten Satzes geriet Jona mit 1:3 ins Hintertreffen, ehe mit sechs Punkten in Serie ein klares 11:4 resultierte. Im dritten Durchgang geriet Jona zwischenzeitlich mit 6:8 in Rückstand und musste dem Gegner beim Stand von 9:10 den ersten Satzball zugestehen. Mit vereinten Kräften realisierten die Jonerinnen den späten Umschwung zum 13:11-Satzerfolg und sicherten sich damit den dritten Schweizer Meistertitel in der Vereinsgeschichte.

 Faustball. Nationalliga A. Final-Event (Sportanlage Grünfeld, Jona).

Frauen, Halbfinal: Oberentfelden-Amsteg – Schlieren 1:3 (13:15, 11:13, 12:10, 9:11)

Final: Jona – Schlieren 3:0 (12:10, 11:4, 13:11)

Schlussrangliste 2015: 1. Jona (Schweizer Meister). 2. Schlieren. 3. Oberentfelden-Amsteg.

 

 

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