Jona strebt am Heimturnier eine Medaille an

von Swiss Faustball

Für den TSV Jona ist es die vierte Teilnahme in Folge am Feld-Europacup der Frauen, dem sogenannten EFA 2016 Women's Champions Cup.Als nationaler Titelträger qualifizierten sich die Joner Faustballerinnen neben dem STV Schlieren (Schweizer Vizemeister) für den diesjährigen Wettbewerb der besten Vereinsteams. Auf Grund der Tatsache, dass Italien keinen Vertreter entsendet, ist zudem der STV Oberentfelden-Amsteg als Dritter der letztjährigen Schweizer Meisterschaft ebenfalls teilnahmeberechtigt.

Starke Konkurrenz aus Deutschland und Österreich

Zu den drei Schweizer Teams gesellen sich Titelverteidiger TSV Dennach (De), der MTSV Selsingen (De, der SV Moslesfehn (De), der neue österreichische Meister FBC Linz Urfahr (Ö) sowie der FSC Wels 08 (Ö). In diesem starken und ausgeglichen Teilnehmerfeld gehört der TSV Jona auf Grund der gezeigten Leistungen in den vergangenen Jahren zu den Medaillenkandidaten. Die spielerstarken Teams aus Deutschland und Österreich sind aber in der Gesamtbetrachtung zu favoriseren. Diese Einschätzung wurde in den letzten Jahrzehnten durch die Dominanz dieser beiden Nationen im Europapokal immer wieder bestätigt.

Dennoch möchten die Jonerinnen bei ihrer fünften europäischen Wettbewerbsteilnahme mithalten. Sie streben auf der heimischen Sportanlage Grünfeld zumindest die Halbfinalqualifikation an. Insgeheim erhofft sich das Team um Captain Natalie Berchtold eine Platzierung auf dem Podest. Dazu wird es neben einer geschlossene Mannschaftsleistung und dem Abrufen des eigenen Leistungsmaximum auch das notwendige Wettkampfglück benötigen.

Frech aufspielen

Die Frauen des STV Schlieren und des STV Oberentfelden-Amsteg neben derweil am bevorstehenden Turnier eine Aussenseiterrolle ein. Oberentfelden-Amsteg hat mit Dennach, Linz Urfahr und Selsingen starke Gruppengegner zugelost erhalten. „Das sind drei extrem harte Gegner, aber wir wollen uns schliesslich mit den besten Teams Europas messen und diese Chancen erhalten wir“, sagt Trainer Benjamin Marti-Suter, der von seinen Spielerinnen erwartet, dass sie furchtlos und frech aufspielen und den favorisierten Teams so gut wie möglich Paroli bieten. „Das Schlussresultat hat für mich nicht erste Priorität. Mir ist viel wichtiger, dass wir gute Spiele zeigen und Mut tanken, um auch in der Meisterschaft wieder voll angreifen zu können“, so Marti-Suter.

Spielplan EFA 2016 Fistball Women's Champions Cup

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