SATUS Kreuzlingen: Aufbau eines Frauen Faustball Stützpunktes

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball


Im Rahmen unserer kleinen «Nachwuchs-Serie» stellen wir verschiedene Vereine und ihre Projekte vor, mit denen sie die Zukunft des Schweizer Faustballsports mitgestalten. Heute ist der SATUS Kreuzlingen dran, der sich mit seinem Projekt der Förderung des Frauen Faustballs angenommen hat.

Die Frauen von SATUS Kreuzlingen haben sich in den letzten Jahren als Spitzenteam in der Nationalliga A etabliert. Nun will sich der Verein auch vermehrt um den weiblichen Faustball-Nachwuchs kümmern und hat sich daher zum Ziel gesetzt, einen Frauen Stützpunkt im Kanton Thurgau zu eröffnen.
Im letzten Jahr haben die Kreuzlingerinnen bereits ein Trainingswochenende und ein monatliches Training für interessierte Nachwuchsspielerinnen organisiert. Das klingt im ersten Moment nach wenig Training, hat aber einen einfachen Grund. «Wir wollen die jungen Talente auf keinen Fall aus ihren bestehenden Vereinen herausreissen und abwerben. Sie sollen gleichzeitig in ihrem Stammverein und bei uns spielen», erklärt Projektleiterin und Trainerin Arina Meister.

«Wir bieten in unserem Verein die optimale Ausgangslage, um junge Spielerinnen zu motivieren und zu inspirieren.»

Arina Meister, SATUS Kreuzlingen

Motivation und Inspiration
Acht Spielerinnen aus den Vereinen STV Affeltrangen, FG Rickenbach-Wilen und Faustball Wigoltingen haben in dieser Saison bereits von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Sie haben gemeinsam trainiert und an der 1. Liga Meisterschaft teilgenommen. Langfristig soll die Mannschaft sich in der Nationalliga B etablieren und jungen Spielerinnen die Chance geben, sich für die NLA-Mannschaft und die Nachwuchs Nationalteams zu empfehlen. «Wir bieten in unserem Verein die optimale Ausgangslage, um junge Spielerinnen zu motivieren und zu inspirieren. Wir versuchen damit, die jungen Mädchen früher in unsere 1. Mannschaft zu integrieren und ihnen so die Angst vor den grossen Teams zu nehmen», sagt Arina Meister.

Zurück