Schweizer Frauen unterliegen Deutschland mit 0:4

von Fabio Baranzini / Swiss Faustball

Bild: Fabio Baranzini / Swiss Faustball


Die Schweizer Frauen Nationalmannschaft bestritt heute Abend in Ditzingen ein Testländerspiel gegen die amtierenden Weltmeisterinnen aus Deutschland. Die Schweizerinnen verloren dabei deutlich mit 0:4.

2018 standen sich die Schweiz und Deutschland im WM-Final in Linz zuletzt in einem Ernstkampf gegenüber. Damals gewannen die Deutschen mit 4:1. Seiter duellierten sich die beiden Nationen bloss noch einmal: Im Sommer 2019 bei einem Testspiel in Widnau, das ebenfalls Deutschland mit 3:1 gewann. Dieses Testländerspiel war tatsächlich auch das letzte Länderspiel, das die Schweizerinnen absolviert haben. Seither herrschte coronabedingt Pause.
Nach fast zwei Jahren Unterbruch bestritten die Schweizerinnen heute Abend also wieder einmal ein Länderspiel. Und wieder hiess der Gegner Deutschland. Das Team von Trainer Anton Lässer konnte in diesem Duell nicht in Bestbesetzung antreten. Dies weil im Angriff mit Tanja Bognar und Celina Traxler gleich zwei Leistungsträgerinnen abwesend waren. Bognar fehlte aus beruflichen Gründen, Traxler wurde geschont.

Debüt für Meister und Stäheli
So bildeten zu Beginn der Partie Sara Peterhans und Janine Stoob das Angriffsduo. In der Mitte übernahm Jamie Bucher das Zuspiel und in der Abwehr agierten Tina Baumann und Rahel Hess. In dieser Konstellation gerieten die Schweizerinnen gleich zu Beginn gehörig unter Druck. «Wir wurden etwas überfahren», sagte Rahel Hess nach dem Spiel. «Man hat gemerkt, dass die Deutschen mitten in einem Lehrgang sind und voll bereit waren. Wir mussten uns nach der Anreise erst noch finden.»
Nach dem die ersten zwei Sätze verloren gingen, wechselte Trainer Lässer praktisch das ganze Team aus. Einzig Sara Peterhans im Angriff spielte durch. An ihrer Seite agierte neu Arina Meister. Im Aufbau übernahm Natalie Berchtold und in der Abwehr spielten Sarina Mattle und Corinne Stäheli. Für die beiden jungen Kreuzlingerinnen Stähli und Meister waren es die ersten Einsätze im Dress der Schweizer A-Nationalmannschaft.

Noch viel Arbeit bis zur WM
Am Verlauf der Partie änderte sich auch in dieser neuen Konstellation wenig. Deutschland war das bessere Team und gewann am Ende mit 4:0. «Wir hatten ein paar gute Aktionen, aber wir haben auch gesehen, dass wir bis zur WM noch einiges tun müssen. Das Spiel gegen Deutschland war eine gute Standortbestimmung für uns», bilanzierte Rahel Hess.

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