U18-Teams: Trotz Steigerung die EM-Finalteilnahme verpasst

von Swiss Faustball

Das nötige Wettkampfglück stand nicht auf Seiten der Schweizer U18-Nationalteams. Allen voran die Männer um Nationalcoach Fabio Kunz erlebten einen bitteren Abschluss der Europameisterschaften in Kellinghusen (De). Sie zeigten im Halbfinal vom Sonntag gegen den späteren Europameister Deutschland eine erfreuliche Leistung. Sie lagen nach zwei Sätzen (je 11:9) mit 2:0 in Führung und besassen in der Folge mehrere erstklassige Gelegenheiten, dem Gegner den K.o.-Schlag zu versetzen. In den entscheidenden Momenten versagten den jungen Schweizer Faustballern aber die Nerven. Sie verloren den dritten Satz mit 7:11 und den vierten Durchgang mit dem gleichen Resultat.

Ein denkwürdiges 14:15 im Entscheidungssatz

Der alles entscheidende fünfte Satz war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Die Schweizer U18-Junioren lieferten sich mit ihren Alterskollegen aus Deutschland einen denkwürdigen Schlagabtausch. Am Ende resultierte ein unglückliches 14:15, womit die Eidgenossen den Final-Einzug verpassten und sich mit dem dritten EM-Schlussrang begnügen mussten. Derweil sicherten sich die Deutschen hinterher dank eines souverän herausgespielten 3:0-Finalsieges über Österreich den EM-Titel.

Bereits im Vorrundenspiel gegen Deutschland hatte das Schweizer U18-Team am Samstag zum EM-Auftakt eine ansehnliche Darbietung gezeigt. Es hielt mit dem Gegner gut mit, musste sich aber in den einzelnen Sätzen mit 8:11, 7:11 und 9:11 knapp geschlagen geben. Ohne Satzgewinn endete auch das zweite Vorrundenspiel gegen Österreich (6:11, 4:11, 9:11).

U18-Frauen im Halbfinal knapp gescheitert

Ebenso glücklos wie die Männer blieben an den Europameisterschaften in Kellinghusen die Schweizer U18-Frauen. Sie verloren ihr Auftaktsspiel gegen Deutschland klar mit 0:3 (4:11, 5:11, 5:11), zeigten danach im Duell mit Österreich eine deutliche Aufwärtstrendenz, mussten aber nach einem 11:8-Erfolg im ersten Durchgang das Feld schlussendlich wiederum als Verliererinnen (1:3) verlassen.

Im Halbfinal vom Sonntag gegen den späteren Europameister Österreich vermochte sich jungen Schweizerinnen nochmals zu steigern, doch gingen die einzelnen Satzresultate erneut überaus knapp zu Ungunsten des Teams von Nationaltrainer Michael Suter aus. Den ersten Satz verlor das U18-Team der Schweiz mit 9:11. Den zweiten mit 13:15 und den dritten mit 9:11. Somit beendeten die Schweizer Juniorinnen wie ihre männlichen Kollegen das EM-Turnier in Kellinghusen auf dem dritten Schlussrang. Das Endspiel der Frauen gewann Österreich gegen Deutschland mit 3:0 (11:7, 14:12, 11:8).

Resultatübersicht U18-EM in Kellinghusen

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