Widnau ist bereit für die internationale Herausforderung

Am 1. und 2. Juli 2016 bestreiten die Landesmeister der Faustballnationen Schweiz, Österreich und Deutschland den alljährlichen Europapokal. Für die diesjährige Austragung ist Pfungstadt (De) zum Austragungsort bestimmt worden. Für Faustball Widnau, den Gewinner der letztjährigen Schweizer Feldmeisterschaft, bedeutet es die dritte Teilnahme in Folge an diesem vielbeachteten Wettbewerb. Der Modus sieht zwei Halbfinalpaarungen am Freitag vor. Widnau bekommt es dabei ab 16.30 Uhr mit dem österreichischen Meister Union Freistadt zu tun. Die Finalpartie ist für Samstag um 18 Uhr angesetzt, das Spiel um Platz drei auf 16 Uhr.

Personeller Umbruch

Faustball Widnau befand sich zu Beginn dieser Saison in einem personellen Wandel und hatte mit dem Abgang des Angreifers Cyrill Schreiber eine wichtige Stütze für internationale Wettkämpfe verloren. Neben dem routinierten Angreifer Juliano Fontoura rückte der erst 20-jährige Jan Meier in die verantwortungsvolle Position nach. Meier kann nun seine starken Leistungen in der Meisterschaft auch auf internationalem  Niveau unter Beweis stellen.

Auch in der Defensive mussten sich die Rheintaler mit dem Neuzuzug Alfredo Becker, der Absenz von Mario Kohler sowie verschiedenen Verletzungs- und Militärdispensen stets neu finden und aufeinander einspielen. Alles in allem trägt Widnau dieses Jahr somit eher die Rolle des Herausforderers, mit der die kompakte Mannschaft bis anhin jedoch sehr gut zurechtkam. Die Favoritenrolle hält heuer der Lokalmatador aus Pfungstadt mit dem aktuell weltbesten Angreifer Patrick Thomas inne.

Starker Halbfinal-Gegner

Mit Union Freistadt trifft Faustball Widnau im Halbfinale auf eine österreichische Faustballmannschaft mit Tradition, gespickt mit Spielern mit langjähriger Nationalmannschafts-Erfahrung. Beim TSV Pfungstadt und dem TV Schweinfurt-Oberndorf, die den zweiten Halbfinal bestreiten werden, handelt es sich ebenfalls um namhafte Mannschaften. Widnaus kompakte Defensivleistung, welche sich im Verlauf der Saison zum Markenzeichen entwickelt hat, wird bei der Rückkehr auf die internationale Bühne mehr denn je gefordert sein.

EFA 2016 Men's Champions Cup

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