EM Tag 1: Schweizerinnen verpassen den Gruppensieg hauchdünn

von Swiss Faustball


An diesem Wochenende findet in München die U21 EM der Männer und Frauen statt. Die Frauen verpassen dabei den Gruppensieg um einen einzigen Punkt und werden am Ende dritte. Morgen stehen die Halbfinals an.

Die Schweizerinnen starteten verhalten in die EM. Zwar schlugen sie Italien mit 2:0, bekundeten aber mehr Mühe als erwartet. Dafür setzten sie im zweiten Spiel ein Ausrufezeichen, schlugen sie doch die Titelverteidigerinnen aus Deutschland mit 2:0. Damit hätte ein Satzgewinn zum Abschluss gegen Österreich zum Gruppensieg gereicht. Doch dieses Ziel verpassten die Schweizerinnen ganz knapp. Mit 14:15 verloren sie nämlich den zweiten Durchgang. «Wenn wir den letzten Punkt im zweiten Satz gewinnen, sind wir Gruppenerste. Jetzt sind wir Dritte. Das ist brutal. Aber wir müssen die positiven Sachen sehen und nach vorne schauen. Es ist immer noch alles drin», bilanzierte Trainerin Arina Meister nach dem ersten Tag.

Die Männer erfüllten am ersten EM-Tag in der Gruppenphase ihre Pflicht und schlugen die Aussenseiter aus Italien und Tschechien jeweils mit 2:0. Gegen die favorisierten Equipen aus Deutschland und Österreich war für die Schweizer dagegen nichts zu holen (je 0:2). Damit beenden sie die Gruppenphase auf dem dritten Rang. «Wir haben heute jeweils entweder in der Offensive oder in der Defensive gut gespielt. Wenn wir das morgen zusammenbringen, liegt im Halbfinal gegen Österreich etwas drin», sagt Angreifer Timo Wild.

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