Malik Müller beendet seine Karriere im Nationalteam

von Fabio Baranzini

Bild: Weber / IFA


Nach über zehn Jahren in der A-Nationalmannschaft gibt Malik Müller seinen Rücktritt bekannt. Der mittlerweile 30-Jährige hat 64 A-Länderspiele, 17 U21-Länderspiele und 15 U18-Länderspiele bestritten und dabei insgesamt neun Medaillen an Grossanlässen gewonnen.

Die World Games in Chengdu waren das letzte grosse Turnier, das Abwehrspieler Malik Müller für die Schweizer Nationalmannschaft bestritten hat. Damit beendet einer der erfolgreichsten Faustballer der letzten Jahre seine Laufbahn im Nationalteam. Seinen Rücktritt begründet Müller, der 2013 im Alter von gerade mal 17 Jahren sein Debüt fürs A-Nationalteam gegeben hat, wie folgt: «Der Zeitpunkt, um meine Nati-Karriere zu beenden, passt gerade sehr gut. Wir haben bei uns im Verein einen Umbruch, in der Nationalmannschaft gibt es einen Umbruch und ich trete im Sommer eine neue Arbeitsstelle an.»

Äusserst erfolgreiche Jugendzeit
Erstmals hatte Malik Müller im Alter von 15 Jahren für die Schweizer Nati gespielt, damals in der U18 Auswahl. In dieser Altersklasse hat er auch mit seine grössten Erfolge gefeiert, wurde er doch zwei Mal Europameister. Einen Titel, den er später auch mit der U21 gewinnen konnte. «Die drei Europameistertitel in der Jugend sind mir noch immer in bester Erinnerung. Sie gehören definitiv zu meinen grössten sportlichen Erfolgen», blickt Müller zurück.

Aber auch im A-Nationalteam holte sich Müller mit der Schweiz mehrere Medaillen an Grossanlässen. Darunter einen Vize-Weltmeistertitel, drei Vize-Europameistertitel und einen Vize World Games Titel. «Die Zeit von 2014 bis 2017 war die schönste im Nationalteam. Wir haben zwar den Titelgewinn mehrmals knapp verpasst, aber wir haben richtig gut Faustball gespielt und hatten ein sehr gutes Team auf und neben dem Spielfeld. Da hat alles gestimmt und wir hatten eine richtig tolle Zeit.»

Malik Müller beendet nicht nur seine Laufbahn im Nationalteam, sondern er wird auch in seinem Stammverein Diepoldsau kürzertreten. «Ich werde künftig noch die zweite Mannschaft unterstützen und somit auch weiterhin noch ab und zu auf dem Faustballplatz anzutreffen sein», sagt Malik Müller.

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